Hausbau in Rangsdorf

Erfahrungen mit der Deko Hausbau GmbH während der Bauzeit

Bauwoche 1: Erdarbeiten, Fundamente, Bodenplatte

verfasst von: Bauherr - 11•Apr•13

Es geht los! Juhu.
Pünktlich in der ersten wärmeren Woche des Jahres fangen unsere Erdarbeiten an. Am Montag rücken die Bagger an, fahren etwas Erde ab und bringen verdichtungsfähiges Material auf. Am Dienstag werden die Fundamente geschachtet und die Schächte für die Rohre gebuddelt.Boton Ringfundamente Am Mittwoch ist es sehr dynamisch: Bis 13 Uhr werden die Leerrohre eingebracht und ausgerichtet. Pünktlich um 13 Uhr biegt der erste Betonmischer in unsere Straße ein. Im Laufe der nächsten Stunde werden noch zwei weitere LKW-Ladungen verteilt. Die Betonmenge ist dabei so präzise bemessen, dass der letzte Rest noch per Schippe verteilt und glatt gestrichen wird. Maßarbeit.Bodenplatte
Abgerundet wird der Mittwoch durch die Lieferung des Dixi-Klos. Dieses dürfen die Maurer dann am Donnerstag einweihen. Ob sie dafür Zeit hatten, wissen wir allerdings nicht: Morgens wird die Verschalung angebracht, vormittags werden die Matten der Bewehrung verlegt, mittags prüft der Prüfstatiker prüfenden Prüfblickes die Arbeit und nachmittags kippen die Betonmischer ihren Inhalt ab. Die Bodenplatte ist somit in vier Tagen erstellt und hat nun ein verlängertes Wochenende Zeit zum Trocknen. Am Montag rücken die Maurer wieder an.

März 2013: Winterlicher Baustrom

verfasst von: Bauherr - 25•Mar•13

BaustromÜber mangelndes Engagement der beauftragten Bauunternehmen würden wir uns vermutlich so schnell nicht beklagen und dennoch: Der Einsatz der von E.ON beauftragten Buddeltruppe bei eisigem Schneetreiben verdient ein Extralob. Nachdem sich der Baustromanschluss wetterbedingt um eine Woche verzögert hatte, stellt sich der Elekroinstallateur nun einen großen Familienschirm über seine Baugrube, um nicht durch die Feuchtigkeit der dicken Schneeflocken während des Stomauflegens gegrillt zu werden. Respekt.

März 2013: Vermessung

verfasst von: Bauherr - 13•Mar•13

Trotz Schnee und Frost war heute der Vermesser auf unserem Grundstück.
Vermessungsboecke

Schritt 10: Ausführungsplanung

verfasst von: Bauherr - 07•Mar•13

Unser letzter Termin der Planungsphase führt uns ins DEKO-Hauptquartier nach Vogelsdorf um die Ausführungsplanung zu besprechen. Gemeinsam mit unserer Bauleiterin gehen wir die Planungen durch und verändern letzte Details der Ausführungspläne. Völlig überraschend verkündet sie uns während des Gespräches, dass sie die Baubeginnanzeige beim Bauamt bereits in unserem Auftrag eingereicht hat und die ersten Arbeiten des Vermessers am Folgetag beginnen sollen. Wir sind begeistert. :-)

Leider verhindert ein für Mitte März unüblicher Wintereinbruch den Beginn der Arbeiten. In der folgenden Woche sagt auch der Elektriker die Installation des Baustroms ab. 20cm Schnee sind ihm zuviel. Wir sehen dem Baubeginn dennoch froh entgegen: Irgendwann wird er schon kommen, der Frühling.

Schritt 9: Sanitär-Bemusterung

verfasst von: Bauherr - 20•Feb•13

Die Planung der Bäder führt ins nördliche Bernau. Dort treffen wir bei Bär & Ollenroth auf unseren Haustechniker, Herrn Thimm, der unsere Heizung und die Sanitärtechnik installieren wird. WaschtischGemeinsam mit einer Dame von Bär & Ollenroth besprechen wir den Standardumfang unserer Santiärausstattung, den wir an diesem Tage jedoch nicht oft einhalten. Wir wählen die Toiletten nebst ihrer Betätigungsplatten, die Waschbecken und die Duscharmaturen, die sich später sowohl als Unterputz- sowie auch als Aufputz-Variante in unseren Bädern wiederfinden werden. ArmaturEinige Irritationen gibt es wegen der Duschrinnen, für welche wir entgegen erster Annahmen nun doch einen Aufpreis zahlen müssen, die wir aber dennoch benötigen, um nicht auf Mosaikfliesen angewiesen zu sein. Für unsere Handtücher planen wir an diesem Tag noch passende Handtuchheizkörper mit Anschluss an die Fussbodenheizung. Das Mehrkostenangebot dazu wird später um Einiges höher ausfallen als von uns zunächst geplant, dennoch haben wir auch hier das Gefühl, am Ende zwei schöne Bäder zu erhalten.

Schritt 8: Elektroplanung

verfasst von: Bauherr - 13•Feb•13

Da wir ein gemauertes Haus bauen lassen, sind wir mit der Elektroplanung flexibel. Wir können alles bequem im Rohbau besprechen und vor Ort entscheiden. Unser Elektroinstallateur bevorzugt jedoch anscheinend eine gründliche Vorbereitung und so sitzen wir eines Nachmittags bei B&B Elektrotechnik im Berliner Büro und diskutieren unsere Ideen.

Hager-SteckdoseAls wir während des Gespräches auf die Planung der Küchenelektrik zu sprechen kommen, merken wir einmal mehr, wie gut die Gewerke an unserem Haus zusammen arbeiten. Auch in diesem Planungsschritt hat der Elektriker selbstverständlich bereits die kürzlich an DEKO übermittelten Küchenplanungen vorliegen, so dass er über unsere Wünsche bereits bestens im Bilde ist. Er gestaltet mit uns entlang unserer Vorstellungen die Schaltpläne und regt aus seiner Erfahrung sinnvolle Ergänzungen an. Am Ende gehen wir mit dem guten Gefühl aus dem Gespräch heraus, dass wir uns im Rohbau auf den Feinschliff konzentrieren können.

Schritt 7: Küchenplanung

verfasst von: Bauherr - 23•Jan•13

Die Wochen vor und nach dem Jahreswechsel 2012/2013 verbrachten wir mit der Planung unserer künftigen Küche. Angebote haben wir uns dabei von fünf verschiedenen Anbietern eingeholt. Mit dabei waren Roller aus Rangsdorf, Dassbach-Küchen aus Dahlewitz, Küchen Michaelis aus Waltersdorf, Möbelhaus Zandereit aus Zossen und AAA-direkt Küchenwohnsinn aus Berlin-Lichtenberg.

Die Planer gingen fast alle gleich vor: Am 3D-CAD-Programm entwickelte sich Stück für Stück unsere künftige Küche vor unseren Augen. Die Einbaugeräte werden zum Teil gleich vor Ort bemustert oder aus dem Katalog gewählt. Die Front- und Arbeitsplattenkombinationen können wir uns im Laden direkt besehen. Einige Anbieter sind langsamer/gründlicher(?) und vereinbaren einen zweiten Termin.

Küche

Besonders angenehm erscheint uns die Planung bei “Küchenwohnsinn” in Berlin-Lichtenberg, auch wenn uns der Name etwas abschreckte. Nach einem ersten kurzen Termin zur Besprechung unserer Anforderung und Wünsche, bekamen wir zum zweiten Termin 11(!) verschiedene, ansprechende Varianten unserer Küche präsentiert, aus denen wir wählen konnten. Dies war die einzige Planung, bei der uns die kreative Leistung der Planerin überzeugt hat und bei der unsere Vorstellungen nicht nur ausgestaltet, sondern weiter entwickelt wurden. Da auch der Preis am Ende gestimmt hat, haben wir uns für AAA-direkt Küchenwohnsinn entschieden.

Schritt 6: Fußböden und Fliesen

verfasst von: Bauherr - 08•Dec•12

Da wir auch die Fußböden und Fliesen über die DEKO Hausbau GmbH beziehen, ist es nun an der Zeit, diese auszusuchen. Wir vereinbaren Termine bei Atala in Weißensee und dem Joka CityStore am Potsdamer Platz.

Zuerst besuchen wir den Joka CityStore, weil wir uns unter der Joka 2808 Ivory ElmProduktbezeichnung “Design-Fußboden” nicht viel vorstellen können. Sollte das nichts für uns sein, würden wir vielleicht noch auf Fliesen umschwenken. Doch es kommt anders. Die Beratung ist zwar recht dünn – doch das Produkt und die Vielfalt der Dekore überzeugen uns: Design-Fußböden bestehen aus einem Kunststoff und haben je nach Qualitätsstufe eine unterschiedlich dicke “Nutzschicht”. Wir haben die Nutzschicht-Stärke 0,3 mm im Standard, die für Wohnräume bestens geeignet ist. Für die Diele müssten wir auf eine höhere Qualitätsstufe wechseln, weil Steinchen unter Straßenschuhen den Belag stärker beanspruchen. Wir beschließen daher, in der Diele – wie auch ursprünglich vorgesehen – bei Fliesen zu bleiben. Den Küchen- und Essbereich statten wir neben dem Wohnbereich jedoch zusätzlich mit Design-Fußboden aus. Die im Standard vorhandene Auswahl lässt für uns keine Wünsche offen. Uns stehen mindestens 20 verschiedene Oberflächen-Dekore zur Auswahl, zwischen denen wir uns in aller Ruhe (ca. 2h) entscheiden. Am Ende wählen wir die Farben mit den klangvollen Namen “Smoke Brushed Oak” und “Ivory Elm”.

Die Fußboden- und Badfliesen wählen wir am darauf folgenden Tag bei Atala aus. Auch hier haben wir einen Termin und die Beratung erstreckt sich auf etwas mehr als nur den Hinweis auf die verfügbaren Regalbereiche. Wir starten mit den Fußbodenfliesen für die Diele und die Garderobe sowie den HWR und werden recht schnell fündig. Etwas schwieriger gestaltet sich für uns die Auswahl der Badfliesen. Doch auch hier entscheiden wir uns nach gründlichem Hin und Her. :-)

Schritt 5: Die Bemusterung

verfasst von: Bauherr - 03•Dec•12

Noch am Tage unserer Unterschriften unter den Bauantrag vereinbaren wir einen Termin zur Bemusterung: “Wie lange wird das ungefähr dauern?” – “Zwischen zwei Stunden und zwei Tagen. Und SIE haben ja ein etwas größeres Haus.” Oh ha. Also planen wir einen Tag Urlaub, starten schon vormittags und die DEKO besorgt Schnittchen zum Mittag.

Wir beginnen im Büro mit der “Verfeinerung” der Grundrisse und legen Tür- und Fensteröffnungsrichtungen fest, reden über Fensterbretter, hängen noch eine Decke im Bad ab und gehen zum spannenden Teil des Tages über: Der Bemusterung im Keller des DEKO-Hauptquartiers in Vogelsdorf. Herr Demisch übergibt uns in die Hände seiner Mitarbeiterinnen, die uns in den folgenden 90-Minuten (Wir waren schnell!) die einzelnen Varianten zeigen. Da wir uns für die DEKO-Ausstattungslinie “Komfort” entschieden haben, finden wir so gut wie überall etwas im Standardprogramm. Wir wählen Dachsteine, Sockelputzfarben, Hausputzfarben, Lichtschalter-Programme, Rollädenfarben, Fenstergriffe, Türen, Türglasmuster, Drückergarnituren und und und.

Am Ende beschließen wir, einige Details abweichend vom Standard hinzuzufügen: Unsere “besondere” Treppe in dunklem Jatoba-Holz wollen wir noch einmal im Treppenstudio ansehen, die Treppensprossen wählen wir in Edelstahl, das Dach lassen wir (von unten) in Lackweiß streichen und die Tür zum Küchen- und Essbereich wird doppelflügelig und teilverglast.

Das Bemusterungsprotokoll und die Zeichnungen gehen uns wieder per E-Mail zu. Zu Sonderwünschen holt uns die DEKO Hausbau GmbH Angebote ein, die Mehr- und Minderleistungen rechnen Sie fair gegeneinander auf. Es dauert im Nachhinein etwas, bis wir selbst bereit sind, jedes Detail einzeln festzulegen und so schicken wir einige Versionen nebst Änderungswünschen zum Bemusterungsprotokoll hin und her. Letztendlich unterschreiben wir das Protokoll und sind bereit, uns Fliesen und Design-Fußböden in den entsprechenden Studios in Berlin auszusuchen…

Schritt 4: Der Bauantrag

verfasst von: Bauherr - 30•Nov•12

Seit der Gestaltung unserer Grundrisse nimmt unser Hausbauprojekt nun Fahrt auf. Innerhalb weniger Tage fertigen Herr Demisch und seine Mitarbeiter(innen) alle Unterlagen für unseren Bauantrag.

Die Zeichnungen und Ansichten gehen uns vorab per E-Mail zu, so dass wir gut vorbereitet zum Termin in Vogelsdorf eintreffen. Hier erwarten uns fünf identische Ausfertigungen unserer Bauantragsunterlagen. Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin gehen wir die einzelnen Seiten des Bauantrages durch, erhalten geduldige Antworten auf unsere Fragen, korrigieren letzte Feinheiten und unterschreiben dann gefühlte 20 Mal in einem Exemplar. – Die übrigen Unterschriften sowie das Abgeben der Unterlagen beim Bauamt Rangsdorf sind Hausaufgabe.

Zum Bauamt gehen wir persönlich. Eine Mitarbeiterin dort bestätigt uns den Eingang des Bauantrages auf unserem Exemplar, behält ihr eigenes direkt ein und leitet alle weiteren Ausfertigungen zum zuständigen Bauamt in Luckenwalde weiter.

Vom Bauamt Luckenwalde bekommen wir zwei Wochen später einen Brief, aus dem hervorgeht, dass die Bearbeiterin dort sich bereits erstaunlich tief in unsere Unterlagen eingelesen hat. Es stellt sich heraus, dass eine besonders gründliche und engagierte Bearbeiterin im Bauamt für unser Vorhaben zuständig ist, denn sie beanstandet gleich mehrere Details: Im Lageplan sind noch Maße nachzutragen, die Berechnung der Kubatur wird beanstandet, für die Tiefenbohrung müssen wir eine Genehmigung des Flurstückseigentümers vorlegen, dem Amt müssen wir nachweisen, dass wir die Vereinigung der Flurstücke zu einem Baugrundstück beantragt haben etc. etc.

Wir leiten das Schreiben an die DEKO weiter und stimmen uns ab, wer welche Punkte bearbeitet. Die schnelle Reaktion und die pragmatischen Lösungsvorschläge nehmen uns sogleich die Sorge vor den Anmerkungen des Bauamtes. Die Punkte, die wir zu klären haben, sind zügig abgearbeitet:

Der Notar hatte bereits bei der Beantragung der Eigentumsumschreibung eine Vereinigung der Flurstücke zu einem Baugrundstück (Keine Zusammenlegung zu einem Flurstück!) beantragt. Und auch das Einverständnis des Grundstückseigentümers zur Tiefenbohrung kann entfallen, wenn wir mittels einer Kopie unseres Grundstückskaufvertrages nachweisen, dass wir Eigentümer des Baugrundstückes werden.

Überrascht hat uns an dieser Stelle, dass wir bei diesem Bauantrag auch schon die Höhen auf dem gesamten Grundstück (inkl. Höhen der Terrasse, Stellplätze, Wege) festlegen mussten. Darüber hätten wir gern länger nachgedacht – auch wenn wir nicht wissen, ob wir dadurch zu einem anderen Ergebnis gekommen wären.

Alles in allem sind wir guter Hoffnung, bald die Baugenehmigung zu erhalten.