Hausbau in Rangsdorf

Erfahrungen mit der Deko Hausbau GmbH während der Bauzeit

Schritt 4: Der Bauantrag

Written By: Bauherr - Nov• 30•12

Seit der Gestaltung unserer Grundrisse nimmt unser Hausbauprojekt nun Fahrt auf. Innerhalb weniger Tage fertigen Herr Demisch und seine Mitarbeiter(innen) alle Unterlagen für unseren Bauantrag.

Die Zeichnungen und Ansichten gehen uns vorab per E-Mail zu, so dass wir gut vorbereitet zum Termin in Vogelsdorf eintreffen. Hier erwarten uns fünf identische Ausfertigungen unserer Bauantragsunterlagen. Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin gehen wir die einzelnen Seiten des Bauantrages durch, erhalten geduldige Antworten auf unsere Fragen, korrigieren letzte Feinheiten und unterschreiben dann gefühlte 20 Mal in einem Exemplar. – Die übrigen Unterschriften sowie das Abgeben der Unterlagen beim Bauamt Rangsdorf sind Hausaufgabe.

Zum Bauamt gehen wir persönlich. Eine Mitarbeiterin dort bestätigt uns den Eingang des Bauantrages auf unserem Exemplar, behält ihr eigenes direkt ein und leitet alle weiteren Ausfertigungen zum zuständigen Bauamt in Luckenwalde weiter.

Vom Bauamt Luckenwalde bekommen wir zwei Wochen später einen Brief, aus dem hervorgeht, dass die Bearbeiterin dort sich bereits erstaunlich tief in unsere Unterlagen eingelesen hat. Es stellt sich heraus, dass eine besonders gründliche und engagierte Bearbeiterin im Bauamt für unser Vorhaben zuständig ist, denn sie beanstandet gleich mehrere Details: Im Lageplan sind noch Maße nachzutragen, die Berechnung der Kubatur wird beanstandet, für die Tiefenbohrung müssen wir eine Genehmigung des Flurstückseigentümers vorlegen, dem Amt müssen wir nachweisen, dass wir die Vereinigung der Flurstücke zu einem Baugrundstück beantragt haben etc. etc.

Wir leiten das Schreiben an die DEKO weiter und stimmen uns ab, wer welche Punkte bearbeitet. Die schnelle Reaktion und die pragmatischen Lösungsvorschläge nehmen uns sogleich die Sorge vor den Anmerkungen des Bauamtes. Die Punkte, die wir zu klären haben, sind zügig abgearbeitet:

Der Notar hatte bereits bei der Beantragung der Eigentumsumschreibung eine Vereinigung der Flurstücke zu einem Baugrundstück (Keine Zusammenlegung zu einem Flurstück!) beantragt. Und auch das Einverständnis des Grundstückseigentümers zur Tiefenbohrung kann entfallen, wenn wir mittels einer Kopie unseres Grundstückskaufvertrages nachweisen, dass wir Eigentümer des Baugrundstückes werden.

Überrascht hat uns an dieser Stelle, dass wir bei diesem Bauantrag auch schon die Höhen auf dem gesamten Grundstück (inkl. Höhen der Terrasse, Stellplätze, Wege) festlegen mussten. Darüber hätten wir gern länger nachgedacht – auch wenn wir nicht wissen, ob wir dadurch zu einem anderen Ergebnis gekommen wären.

Alles in allem sind wir guter Hoffnung, bald die Baugenehmigung zu erhalten.